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Fortgeschrittene Yogapraktiken Haupt-Lektionen
Lektion 178 - Dharma Von: Yogani Datum: Montag 03.05.2004 -
11:15 Uhr Neue Besucher: Es wird empfohlen, das Archiv von Anfang
an zu lesen, da die vorherigen Lektionen Voraussetzung für diese Lektion
sind. Die erste Lektion lautet: "Warum diese Erörterung?" F: Ich male schon seit vielen, vielen Jahren im Freien. Obwohl ich
mich nie bewusst zum Meditieren hingesetzt habe, kann ich mich nicht daran
erinnern, dass ich während des Malprozesses einmal bewusst "gedacht" habe.
Es gibt die "Stille" des Seins im richtigen Gehirnmodus, die ich immer als
meine Meditation empfunden habe. Ich bin noch nicht so weit mit den
Inhalten, aber ich finde sie interessant und werde wahrscheinlich die
"Meditation ohne Malen" ausprobieren... A: Deine "Malmeditation"
ist wunderschön. Jeder sollte so gesegnet sein, dass er die innere Stille
bei seiner Arbeit findet. Ich bin sicher, dass sie dir im Laufe der Jahre
viel Frieden und spirituelles Wachstum gebracht hat. Das nennt man unser
"Dharma" - eine Tätigkeit, die wir tun, um unsere spirituelle Entfaltung zu
unterstützen. Wenn du sitzende Yogapraktiken wie
Tiefenmeditation und Spinalatmung hinzufügst, wird sich deine Präsenz im
stillen reinen Glückseligkeitsbewusstsein erweitern und stabilisieren. Eine
der wundervollen Eigenschaften von Yoga ist die Vernetzung durch unser
Nervensystem. Damit meine ich, dass deine malende Meditation deiner
sitzenden Meditation hilft und umgekehrt, und auch die Atemmethoden
(Pranayama) werden sich mit den anderen Übungen, die du machst, verbinden.
Alle Yogapraktiken sind über unser Nervensystem miteinander verbunden und
haben einen Hebeleffekt, der uns immer weiter nach oben bringt.
Nach dem gleichen Prinzip führt uns eine Art von Praxis oft zu weiteren
Arten von Praxis. Das Nervensystem weiß instinktiv, was es braucht, sobald
sich die inneren Türen zu öffnen beginnen. Es ist also wahrscheinlich, dass
deine Malmeditation deine Empfänglichkeit für andere Methoden des Yoga
erhöht hat. Ich wünsche dir viel Erfolg auf deiner weiteren
inneren Reise. Erfreue dich daran! Der Guru ist in dir.
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